Nicetea

Sept. 22

“Beim Entwickeln von Fotos die Erwartungen immer schön weit nach unten schrauben.” — Vergisst man nach ein paar Jahren leicht mal.

Sept. 14

Please do not use this - Example of a completely useless list

Aug. 25

How I Kept a 373-Day Productivity Streak Unbroken - 99U -

fraujach:

Zum Wochenstart etwas zum Thema Schreibroutine. Da ich dieses Jahr in Sachen Schreiben ein echter Sucker war, fand ich das ganz interessant. Auch ein Autor hat einen inneren Schweinehund zu besiegen. Let’s fight!

Einige Gedanken von jemandem, der seit mehr als einem Jahr das schafft, was angehenden Autoren gepredigt wird: Jeden Tag etwas produzieren. Allerdings sollte man nicht unbedingt alles für voll nehmen, was da gepriesen wird.

"I learned that if I had 20 minutes, I could write 500 words." Uff. Quantität ist meiner Ansicht nach zwar schön und gut aber von noch viel größerer Bedeutung ist Qualität. Wenn ich jeden Tag nur unlesbaren Dreck aufs Papier rotze, vergeht mir schnell die Lust. Ich für meinen Teil nehme mir da lieber etwas mehr Zeit und komme dann in vielleicht einer Stunde auf 500 Worte. An guten Tagen. Ich empfehle: ein wenig den Blick von der Masse nehmen und stattdessen lieber ein bisschen langsamer und überlegter arbeiten.

Aug. 23

Aug. 20

Le Trog

Es sind besonders ungünstige Umstände vonnöten, die es schaffen, mich zum Frühstück in ein Buffetrestaurant eines Kaufhauses zu treiben. Leider, so die unausweichliche Tatsache, war heute einer dieser Tage, an denen unheilvolle Sternenkonstellationen dafür sorgten, dass diese Umstände erfüllt wurden. Ich ergab mich meinem Schicksal, ergriff eines der Hartplastiktabletts in billiger Holzoptik und schlich leise seufzend die Gänge Richtung Brötchen und Kaffee ab.

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Frittierfett verklebte die Luft, mit jedem Schritt wurden mein Gesicht und meine Kleidung mehr von Cholesterinpartikeln durchtränkt. Als ich schließlich die magere Frühstücksauswahl erreichte, vorbei an den Tagessuppen und den Schnitzelpfannen, strahlte ich das Aroma eines Burgerbraters in Vollzeitanstellung aus. Vor mir eine Wand, an der Colaflaschen in einer Regalmatrix aufgereiht standen. Als handle es sich um Kunst, wurde jeder Flasche ein eigenes Fach zugedacht.

Auf einer Tafel waren folgende Worte zu lesen: „6-teiliges Frühstück inklusive Heissgetränk 4,50!“ Es heißt Heißgetränk, dachte ich mir und platzierte grimmig zwei Croissants auf einem Teller. Ich erweiterte meine Auswahl um ein Stück Butter, einer Portion Camembert und, um mir wenigstens irgend etwas Gutes zu tun, eine Schale mit verschiedenen Früchten. Ich grub mir meinen Weg zu einem der bereitgestellten Kaffeeautomaten durch. Auf der Stelle positionierte sich eine alte Frau hinter mir und drängte mich telepathisch dazu, endlich Platz zu machen. Ein tausendbeiniges Kribbeln.

Die Kasse. Ein seltsam gut gelaunter Mann tippte auf die vor im stehende Maschine ein und sagte schließlich: „7 Euro 50, bitte.“
„…“, sagte ich. „Ähm. Das Frühstück. Da stand 4,50.“

Lächelnd erhob er in träger Langsamkeit seinen Zeigefinger und zeigte auf die Obstschale. Dessert, wie ich später vom Kassenzettel erfahren sollte, wurde extra berechnet. In typischer Kaufhauslogik bestand ein ausgewogenes Frühstück also ausschließlich aus Backwaren, Aufschnitten und einem „Heissgetränk“. Ich schnappte nach Luft. Verzweifelnd blickte ich mich um. Nichts als alles hinnehmende Gesichter waren zu erblicken. Wie eine Herde von Wiederkäuern ergaben sich sämtliche Besucher schweigsam ihrem Schicksal.

Traurig biss ich in das lieblose Croissant-Duplikat in meiner Hand, trank meinen Kaffee und löffelte das Obst, welches prompt ein allergisches Kitzeln in meinem Rachen verursachte. Ich atmete zischend aus, erhob mich und blickte auf die Überbleibsel vor mir. Croissant Nummer Zwei und Camembert würde ich nicht mehr herunter bekommen. Ich nahm das Tablett, trug es zum Abgabelaufband, stellte es ab und spuckte einen großen Tropfen gesammelten Abscheus auf eine gut sichtbare Holzimitatstelle.

(Basierend auf keiner wahren Begebenheit.)

Foto: Hate It by Szapucki

Aug. 18

Ryan McSwain - Autor | Blogger -

tumblr hat gerade meinen Kommentar zu diesem Blog gefressen. Schade. Noch einmal die Kurzfassung: Schreibtipps, gutes Blog, lesen, Ohrstöpsel!

Edit: Awesome :)

Aug. 13

[video]

Aug. 01

Wie man ein großartiger Autor wird. Gratulation, das war’s. Jep, wir sind fertig. Gut gemacht!

Wie man ein großartiger Autor wird. Gratulation, das war’s. Jep, wir sind fertig. Gut gemacht!

(Quelle: azevedosreviews.com)