If a writer falls in love with you, you can never die.
Das Theater Incognito führt diesen Sommer im Theatersaal der Uni Bremen den Einakter “Der Dieb, der nicht zu Schaden kam” von Dario Fo auf.
Zum Inhalt: Eigentlich wollte der Dieb nur seinem üblichen Handwerk nachgehen. Leider stellen sich ihm Probleme in den Weg. Eine leicht reizbare Ehefrau ruft ihn bei der Arbeit an, der Hausherr kommt überraschend inklusive Geliebte ins Haus und bald erscheinen auch die Hausherrin in Begleitung ihrer Affäre. Schutz bieten einzig die antike Standuhr und die Gewerkschaft.
Schluss jetzt mit diesem Blödsinn. Ich bin hier, um zu stehlen, und nicht, um den Hanswurst zu spielen!
Ein ziemlich netter TED Talk von Andrew Stanton (Toy Story, Finding Nemo, Wall-E), der sich mit einigen Regeln für eine gelungene Geschichte beschäftigt. Was ich besonders interessant finde, ist Stantons reine erzählerische Begabung. Man könnte diesen Mann auch in einem leeren Raum ohne jegliche Hilfsmittel filmen und es käme ein vermutlich einigermaßen unterhaltsamer Film dabei heraus. Okay, das ist vielleicht etwas extrem.
Die Essenz seines Talks jedenfalls: Baue Charaktere, gib ihnen Motivation. Lass das Publikum an der Geschichte arbeiten, ohne dass es dies bemerkt. Setze eigene Erfahrungen um, ignoriere festgefahrene Disney-Regeln.
So kann man sich zumindest einige stimmige Geschichten aufbauen. Hilfreich ist der gute alte “Bösewicht” vielleicht dann doch das ein oder andere Mal.
Quelle: youtube.com
Einakter - Anton Tschechow

Das dürfte jetzt kaum eine Überraschung sein. Möglich, dass ich noch nicht wirklich genügend Theaterstücke gelesen habe, um dies adäquat anmerken zu können. Aaaber: Die hier versammelten Einakter von Anton Tschechow, besser bekannt für seine ernsten Werke Onkel Wanja, Drei Schwestern, Die Möwe und Der Kirschgarten, wurden von ihm selbst seinerzeit leicht heruntergespielt. Der Bär wurde extra für einen befreundeten Schauspieler geschrieben und wird eingangs als Scherz in einem Akt bezeichnet. Nun denn. Wenn schon ein Scherz, dann doch zumindest ein gelungener.
Embargo - Teil 1

Meine Brauen bilden eine tiefe waagerechte Linie und in einer dunklen Fensterspiegelung sehe ich keine Augen sondern nur Schatten in meinem Gesicht. Schlechte Laune, bete ich mir innerlich vor, muss nach außen getragen werden um keine Wurzeln im Inneren schlagen zu können.
In diesem Moment philosophischer Selbsteinsicht ergießt sich ein Schwall klumpigen Stinkewassers aus einer Rinne in meinen Kragen. Die Soße krabbelt meinen Rücken hinunter, hinterlässt eine Spur klebender Acrylfasern und nistet sich zwischen meinen Arschbacken ein. Zusammengepressten Mundes schreie ich in meinen Bauch bis die Adern pochen.
Endlich habe ich herausgefunden, wen ich da letztes Jahr in Berlin gesehen habe. Herold Vomeer hat im Sommer 2012 einen wahnsinnig fantastischen Smirnoff im Hexenkessel Hoftheater gespielt und damit meine Begeisterung für Tschechow entfacht. Danke!
Quelle: gorki.de
Mund halten! Mit wem wagst du zu reden? Ich mach aus dir Salat!

![Das Theater Incognito führt diesen Sommer im Theatersaal der Uni Bremen den Einakter “Der Dieb, der nicht zu Schaden kam” von Dario Fo auf.
Zum Inhalt: Eigentlich wollte der Dieb nur seinem üblichen Handwerk nachgehen. Leider stellen sich ihm Probleme in den Weg. Eine leicht reizbare Ehefrau ruft ihn bei der Arbeit an, der Hausherr kommt überraschend inklusive Geliebte ins Haus und bald erscheinen auch die Hausherrin in Begleitung ihrer Affäre. Schutz bieten einzig die antike Standuhr und die Gewerkschaft.
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Die Termine:
30. 6. - 19 Uhr 5. 7. - 19 Uhr6. 7. - 20 Uhr12. 7. - 19 Uhr13. 7. - 20 Uhr16. 7. - 19 UhrEintritt 7€/5€](http://24.media.tumblr.com/95cb23cd6d0fc23de47d108902649887/tumblr_modlzbW1gt1qcyv5vo1_500.jpg)

